Jörg Immendorff

Jörg Immendorff (geboren 1945 in Bleckede bei Lüneburg - gestorben 2007 in Düsseldorf) gehörte zusammen mit Baselitz und Penck zu den Hauptvertretern der zeitgenössischen Malerei. Er studierte in den sechziger Jahren an der Kunstakademie Düsseldorf zuerst Bühnenbildkunst bei Teo Otto und anschließend ab 1964 Kunst bei Joseph Beuys. Er gilt als der Künstler, der am deutlichsten und radikalsten seine politische Meinung geäußert und vertreten hat. Er galt als unangepasst, unbequem und gigantomanisch. Immendorff hat immer wieder seinen Stil und seine künstlerischen Aussagen verändert und in Frage gestellt. Sind die frühen Arbeiten gekennzeichnet von politischem Engagement und Agitation, zeichnen sich die späteren durch Bildrezeption, das heißt Auseinandersetzung Immendorffs mit Künstlern aus der klassischen Kunstgeschichte, aus. Seine Werke sind fester Bestandteil der großen Museen der Welt.

1997 Ernennung zum Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste in Salzburg | 1998 Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland | 2000 Preis der Dortmunder Kulturstiftung für bildende Kunst | 2005 Goldene Feder für sein Lebenswerk | 2006 Goslarer Kaiserring

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